|
|
![]() |
|
Wir brauchen Unterstützung! Wir suchen krokodilinteressierte und engagierte Menschen, die die Arbeit der GCA unterstützen, die GCA auf Börsen vertreten und dort Spenden für die Schutzprojekte sammeln! Bitte melden Sie sich bei uns!
Impressionen der Reise von Eddy Even nach Indien.
Männlicher Gavial in der Madras Crocodile Bank.
Traumhaft schön und hoffentlich mit sicherer Zukunft: Ein Gavialbaby.
Eddy
und Annemiek überreichen Romulus Whitaker (links) 700 € Spenden
zugunsten der GCA. Ein Großteil der gesammelten Spenden wurden bereits
nach Indien transferiert. Sie besuchten auch den Chambal-River, wo
sie etwa 20 Gaviale in freier Natur beobachten konnten! Das ist eine Menge, denn in diesem Fluss sind die Tiere stark geschützt.
15. März 2009, 13. September 2009 und 12. Sezember 2009 Wir haben wieder auf der TERRARISTIKA Spenden gesammelt. Vielen Dank an alle Spender!
V.l.n.r.: Annemiek, Eddy und Uwe Ringelhan (Leiter der DGHT AG-Krokodile)
13. September 2008 und 13. Dezember 2008 Wir haben auf der TERRARISTIKA Spenden gesammelt und über die Projekte der GCA informiert. Vielen Dank an alle Spender!
Die GCA auf der NRB Expo in Florida und ein Interview mit Romulus Whitaker (Chairman der GCA) Gharial Conservation Alliance with NRB Expo in Dayton, FL, August 23 Gharial Conservation Alliance ANNOUNCEMENT The National Reptile and Breeders
Expo at Daytona, Florida and the Gharial Conservation Alliance (GCA)
announce a joint effort in conserving the Indian Gharial. This year's EXPO Auction will be to benefit the Gharial
crocodile, one of the most critically endangered crocodilians in the
world. This unique crocodilian, considered safe after a massive
breeding campaign in the late 1970s and 1980s, has been found to have
lost tremendous ground over the last eight years. Today there are less
than 200 breeding adults in the wild, scattered over seven sanctuaries.
This last winter one of the largest sanctuaries, the National Chambal
River Sanctuary, suffered a mysterious and devastating die off of
over 117 Gharials. Almost 80 percent of that sanctuaries' next breeding generation are now gone. Sponsored by the Breeders' EXPO, the
Tortoise Reserve, Inc. and Reptile Magazine, the Gharial Conservation
Alliance will be the recipient of the auction proceeds. The funds will
go directly to Gharial programs on behavior, head start programs,
habitat protection, and continued investigations into the die off at
the National Chambal River Sanctuary. F. William Zeigler Development Coordinator
Juni 2008 Die Humboldt Universität hat nach schriftlicher Genehmigung seitens der GCA ein Bild eines jungen Gavials im aktuellen Magazin veröffentlicht.
13. April 2008 Wir haben im Rahmen der Terraxotica in Oldenburg Spenden gesammelt und über die GCA informiert. Unterstützung gab es seitens der DGHT Stadtgruppe Wilhelmshaven und Terraristik-Ostfriesland e.V.
15. März 2008 Wir haben auf der TERRARISTIKA Spenden gesammelt und über die Projekte der GCA informiert.
Ganges-Gaviale im Zoo Prag Am 12.4.2008 wird das neu errichtete Gavialhaus im Zoo Prag der Öffentlichkeit übergeben. Das neue Gebäude zeigt insgesamt sieben der akut vom Aussterben bedrohten Ganges-Gaviale (Gavialis gangeticus) in einer beeindruckenden und naturnah errichteten Anlage, die unter Anderem mit Unterwasser-Schaufenstern ausgestattet ist, um die einzigartigen Krokodile auch beim Tauchen bewundern zu können. Möglich wurde der Import durch die unermüdlichen Bemühungen des Zoologen und Artenschützers Dr. Ivan Rehak, der auch Chairman der Spezialistengruppe für Reptilien und Amphibien in der europäischen Zoo-Vereinigung EAZA ist. Ganges-Gaviale verbringen den größten Teil ihres Lebens im Wasser, keine andere Krokodilart ist so sehr an das nasse Element gebunden. So ist es auch kein Wunder, wenn sich die mit einer schmalen, fast pinzettartig geformten Schnauze ausgestatteten Gaviale fast ausschließlich von Fischen ernähren. Ganges-Gaviale leben nur noch in wenigen hundert Tieren in Indien, Nepal und möglicherweise in ganz wenigen Einzelexemplaren im nordöstlichen Pakistan. Mittlerweile ist der Ganges-Gavial etwa 20 mal so stärker bedroht, als der Tiger, wie der weltberühmte Krokodilspezialist Rom Whitaker feststellte. Der Zoo Prag ist derzeit der dritte europäische Zoo, der diese seltenen Krokodile zeigen kann. Kein anderer Zoo in Europa und den USA beherbergt eine derart große Gruppe. Ganges-Gaviale stehen im Freileben kurz vor der Ausrottung, vor allem durch die anhaltende Vernichtung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen. Zudem starben erst kürzlich mehr als 100 erwachsene Gaviale durch eine rätselhafte Vergiftung, die vermutlich durch Fische hervorgerufen wurde, die aus einem durch Umweltgifte verseuchten Nebenfluss des Chambal-River in den Lebensraum der Krokodile eindrangen und von diesen gefressen wurden. Welch hohe Bedeutung der Prager Gruppe, die aus Nachzuchten der weltberühmten Madras Crocodile Bank stammt, für die Arterhaltung bei kommt, wird bei der Eröffnungszeremonie ausreichend Erwähnung finden, zu der nicht nur der Oberbürgermeister von Prag, sondern auch der Tschechische Minister für Umwelt und der Botschafter Indiens in der Tschechischen Republik erwartet werden. Als Vertreter der IUCN/SSC Crocodile Specialist Group wurde Ralf Sommerlad gebeten, die Bedeutung des Ganges-Gavials für seinen einzigartigen Lebensraum und auch seine menschlichen Bewohner in einer Ansprache darzustellen. Wer die dringend notwendigen Schutzbemühungen für den Ganges-Gavial mit einer Geldspende unterstützen will, kann dies über folgende Institutionen tun: Gharial Conservation Alliance: www.gharials.org und www.gavial.de Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz: www.zgap.de Wenn nicht geholfen wird, verschwindet möglicherweise eine weitere, einzigartige Großtierart von dieser Erde!
Press Release An International Team Working To Identify The Suspected
Toxin And Its Source, Which May Have Caused At Least 101 Gharial Deaths. For further information or to contact the GCA see the GCA website www.gharials.org
Mysteriöser Tod von mindestens 101 Gavialen Seit der ersten Dezemberwoche sind im nordindischen National Chambal River Sanctuary mindestens 101 der akut vom Aussterben bedrohten Ganges Gaviale (Gavialus gangeticus) unter mysteriösen Umständen verendet. Bisher sind ausschließlich Gaviale von diesem Massensterben betroffen und nur halbwüchsige bis jung adulte Tiere zwischen 160 und 410 cm Gesamtlänge. Insgesamt gibt es auf der Welt nur noch zwischen 200 und 300 fortpflanzungsfähige, frei lebende Gaviale. Der Verlust von 101 Tieren stellt daher eine Katastrophe für die letzen wildlebenden Populationen dar und Wissenschaftler bemühen sich derzeit intensiv, die Ursache für das Massensterben herauszufinden. Wenn möglich, sollen nach Identifizierung der Ursache Maßnahmen getroffen werden, die weitere Todesfälle verhindern können. Nekropsien der verstorbenen Gaviale zeigten bisher, dass die Tiere wohlgenährt und in gutem Allgemeinzustand sowie frei von kritischem Parasitenbefall waren. Das Problem erscheint daher weitgehend akut aufgetreten zu sein und bereits langfristig andauernde Schädigungen werden als eher unwahrscheinlich bewertet. Sämtliche untersuchten Tiere wiesen erhebliche Nierenschäden auf und litten unter akuter Gicht. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Nierenschäden durch ein bisher nicht identifizierbares Gift hervorgerufen wurden und ihrerseits dann die Gichterkrankungen auslösten. Die schmerzhafte Gelenkgicht schränkte die Bewegungsfähigkeiten der Gaviale wahrscheinlich stark ein. Dafür sprechen auch Beobachtungen von unkoordiniert im Wasser herumtaumelnden Tieren, die sämtlich innerhalb weniger Tage nach Auftreten solcher Symptome verstarben. Die Bewegungseinschränkungen hinderten die Gaviale wohl auch an der effektiven Thermoregulation. Die betroffenen Tiere konnten das Wasser offenbar kaum noch verlasen, um sich an Sonneplätzen aufzuwärmen. Da es in der Region in den letzten Monaten sehr kalt war, kann diese Tatsache den Tod der Tiere noch beschleunigt haben. Der letzte Todesfall wurde am 11. Februar berichtet und Naturschützer hoffen, dass die derzeit deutlich steigenden Temperaturen sich positiv auf das Überleben weiterer betroffener Tiere auswirken. Inzwischen wurde die Suche nach dem vermuteten Gift und seiner Quelle aufgenommen und die Forscher rechnen mit baldigen, aussagekräftigen Ergebnissen. Vor allem die Gegend um das Sanctuary wird sorgfältig auf mögliche Emissionsquellen untersucht. Anhand der Zustände der Nieren und dem Gichtstatus der Tiere schließen die Wissenschaftler auf einen Beginn der Giftexposition zwei bis sechs Monate vor dem Auftreten der ersten Todesfälle. Wenn ein Gift die Todesursache war, muss es entweder aus dem stark verschmutzten, benachbarten Yamuna River stammen oder direkt in den Chambal River geleitet worden sein. Auch der Verzehr von Fischen mit angereicherten Toxinkonzentrationen ist eine mögliche Ursache. Im Yamuna River kam es 2007 mehrfach zu signifikantem Fischsterben und auch ein Flussdelfin wurde dort tot aufgefunden. Noch ist aber unklar, ob diese Vorfälle tatsächlich mit dem Gavialsterben in Zusammenhang stehen. (Quelle: Gharial Conservation Alliance, Press release, 20.02.2008)
Gharial Conservation Alliance Press Release: January 18, 2008 Investigations Continue Into Mass Deaths of Indian Gharial in Chambal River Death toll stands at 81 as unknown illness sweeps through the most important breeding population of critically endangered gharial crocodiles. National Chambal River Sanctuary, India. January, 18, 2008: An unknown illness continues to kill gharial in the National Chambal River Sanctuary, which spans the Indian states of Uttar Pradesh, Madhya Pradesh, and Rajasthan. As of 17th of January 2008, 81 gharial have died with no definitive cause having been identified. Though the deaths were initially confined to a 35 km stretch of the Chambal River, between Barhi and Chakranagar, the mysterious illness has now spread and dead gharial are being found further upstream. The Chambal River contains the largest of only 3 breeding populations of gharial left in the world. Estimates from 2007 gharial surveys indicated only 200-300 breeding adult gharial remaining in the wild, with only a few of those being adult males. Classified as Critically Endangered in the 2007 IUCN Red List of Threatened Species, this unique species is being pushed even further toward extinction by this recent epidemic. The dead gharial have been sub-adults and young adults (5.5-10 feet long); no mortalities of juveniles have been reported. The sex ratio of the dead gharial has not been definitively determined, but a significant number are believed to have been males. There were no external physical signs of injury, and post-mortem investigations of the animals indicated deaths were not due to drowning in fishing nets, one of the most common causes of mortality in gharials. Though lead and cadmium as well as a protozoan parasite (Klossiela species) were found in the dead gharial, none of these has been determined as the cause of the deaths. There have been no reports of deaths in other river wildlife, and so far water quality tests have not revealed any toxins or pollution in the area where the dead gharial have been found. However this does not rule out the possibility of gharial feeding on fish contaminated with toxins or pathogens that may migrate from the heavily polluted Yamuna River, which joins the Chambal at the sanctuary’s lowest extremity. One hypothesis for the cause of death is a condition called Pansteatitis, which is caused by the consumption of rotten fish. This condition, which has killed crocodiles in South Africa following a die-off of fish, causes hardening of the crocodile’s fat, leading to decreased mobility of the animal, and ultimately death by starvation 6-8 weeks from consumption of the fish. The fatty degeneration of the liver tissue caused by this condition can appear similar to the signs of cirrhosis, and the most significant post-mortem sign of Pansteatitis is deep yellow to orangecolored fat. It is yet to be determined whether this condition caused the gharial deaths. The State Forest Departments of Madhya Pradesh, Uttar Pradesh and Rajasthan, under whose jurisdiction the tri-state National Chambal River Sanctuary lies, have been proactive in trying to deal with the gharial die-off. Intensive monitoring by dedicated staff of the Madhya Pradesh FD has been ongoing since the start of the crisis in early December, and a collaborative effort with the Gharial Conservation Alliance and WWF-India continues. Mr. Suhas Kumar, Chief Conservator of Forests was the first to circulate a veterinary and toxicology report update to the international community. As a result of this, the International Conservation Union Crocodile Specialist Veterinary Group (IUCN-CSVG) was galvanized into action. Three of the IUCNCSVG vet doctors are scheduled to arrive in India in the last week of January, with assistance from the IUCN Crocodile Specialist Group and the Crocodilian Advisory Group of the American Zoological Association. The San Diego Zoological Society is funding the trip of a vet pathologist from the University of Florida who has previously worked at the Madras Crocodile Bank in Tamil Nadu, India. Several specialist labs in India, such as The Indian Veterinary Research Institute (IVRI), The Industrial Toxicology Research Centre (Lucknow), High Security Labs (Bhopal), and Vet College Jubbalpur, have carried out tests and will continue to be involved in ongoing investigations. The Ministry of Environment and Forests, Government of India, recently held a high-level crisis meeting in New Delhi and has made the gharial issue top priority. The collaboration of international croc vets, Indian vets and labs, the tri-state Forest Departments, Indian researchers, the Gharial Conservation Alliance, and WWF-India will hopefully uncover the cause of the gharial deaths and halt the spread of this epidemic to the remaining gharial population. The gharial (Gavialis gangeticus) is a unique species of crocodile, characterized by long thin jaws and the bulbous growth at the end of males’ snouts. The last remaining species of an ancient line of crocodilians, gharial were once found across Pakistan, India, Nepal, Bangladesh, Myanmar, and Bhutan. Now only a few viable populations remain in India and Nepal. Gharial are fish-eaters that live in freshwater, and are not known to attack or kill humans. Once brought back from the brink of extinction in the 1970’s, gharial populations have again plummeted, primarily due to destruction of their river habitats and drowning in fishing nets. Those wishing to contribute to gharial conservation and the Chambal Gharial Crisis Response can contact the Gharial Conservation Alliance through the GCA website www.gharials.org. The Gharial Conservation Alliance (GCA), formerly known as the Gharial Multi-Task Force, was formed in 2004 in response to declining gharial populations. The GCA is an international non-profit research and conservation organization dedicated to restoring wild gharial populations to sustainable levels. For further information or to contact the GCA see the GCA website www.gharials.org Contact: Laurel Converse, GCA Executive Officer
[Home][Ganges-Gavial][Aktuelles][Unterstützung][Zur Situation][Galerie][Link][Impressum][Kontakt][SPENDEN]
Copyright 2007 Gavial.de. Alle Rechte vorbehalten. |